Eine Arbeitswoche mit Feiertag so planen, dass sie nicht zu gedrängt wird

Landschaftsillustration

Wenn mitten in der Woche ein Feiertag liegt, wirkt die Arbeit plötzlich wie in einen kleineren Raum gepresst. Die Aufgaben sind dieselben, aber es gibt weniger Tage, sie zu erledigen. Häufig sind zudem einige Kolleginnen und Kollegen am Fenstertag verreist, und Antworten kommen später als sonst. Mit einer klaren Planung lässt sich diese kurze Woche gut bewältigen, ohne dass sie zur Hetzjagd wird und du am Ende völlig erschöpft bist.

Weniger Tage, klare Reihenfolge

Beginne mit der Frage, was in dieser Woche tatsächlich fertig werden muss. Nimm die Aufgabenliste und streiche alles, was auch in der nächsten Woche noch Platz hat. Übrig bleiben die Dinge, die einen festen Termin haben oder auf denen andere warten. Diese sind dein Kern. Alles andere ist ein Bonus, den du mitnimmst, wenn am Ende der Woche noch Zeit übrig ist.

Verteile die Kernaufgaben auf die verfügbaren Tage und beginne mit den wichtigsten früh in der Woche. Wenn am Ende der Woche ein Fenstertag liegt, an dem viele nicht erreichbar sind, solltest du alle Rückfragen schon vorher klären. Plane Besprechungen, für die viele Personen nötig sind, möglichst auf die Tage, an denen alle da sind, sonst muss man sie später ein zweites Mal ansetzen.

Rechne mit weniger Konzentration am Tag vor dem Feiertag. Viele sind gedanklich schon unterwegs, und Gespräche dauern länger als geplant. Lege an diesem Tag lieber leichtere Aufgaben oder Aufräumarbeiten an, und erledige das Anspruchsvolle an den Tagen davor. So nutzt du die Stimmung, statt gegen sie zu arbeiten, und der Tag ist trotzdem nicht verloren.

Sage deinem Team rechtzeitig, wann du erreichbar bist und wann nicht. Schreibe am letzten Arbeitstag vor dem Feiertag kurz auf, womit du nach der Pause beginnst, damit du gut wieder hineinfindest. So bleibt die kurze Woche eine ganz normale Woche, nur mit weniger Tagen, und der freie Tag wird zu dem, was er sein soll: eine Unterbrechung, auf die man sich freuen kann. Wer die Woche vorher so geordnet hat, kann den Feiertag wirklich genießen, statt in Gedanken schon bei den Aufgaben zu sein. Und wenn der Feiertag vorbei ist, wartet auch keine böse Überraschung auf dich.