Das Arbeitsjahr am letzten Arbeitstag vor Silvester ruhig abrunden

Landschaftsillustration

Der letzte Arbeitstag vor Silvester hat eine besondere Stimmung. Vieles ist schon ruhiger, manche Kolleginnen und Kollegen sind bereits auf Urlaub, und trotzdem hängen noch einige offene Fäden in der Luft. Wer den Tag einfach verstreichen lässt, startet im Jänner mit einem Berg an halb erledigten Dingen. Wer ihn dagegen bewusst nutzt, um das Jahr abzurunden, beginnt das neue mit einem klaren Kopf und ohne schlechtes Gewissen.

Offene Fäden zusammenführen

Beginne mit einer Liste aller Aufgaben, die noch offen sind. Gehe sie einzeln durch und entscheide: Was lässt sich heute noch erledigen, was gehört in den Jänner, und was hat sich von selbst erledigt? Streiche ohne schlechtes Gewissen, was nicht mehr gebraucht wird. Bei allem, was bleibt, schreibe dazu, was der nächste Schritt wäre, damit du im neuen Jahr nicht lange nachdenken musst, wo du aufgehört hast.

Räume danach auf, am Schreibtisch und am Computer. Wirf Papiere weg, die niemand mehr braucht, und lege wichtige Unterlagen an einen festen Platz. Benenne Dateien so, dass du sie wiederfindest, und lösche Entwürfe, die überholt sind. Auch das Postfach verdient einen kurzen Durchgang, damit du im Jänner nicht in einem Berg alter Nachrichten versinkst, von denen die Hälfte längst erledigt ist.

Denke an die Menschen, mit denen du gearbeitet hast. Eine kurze Nachricht des Dankes an jemanden, der dir geholfen hat, kostet wenig und bleibt oft lange in Erinnerung. Wenn du Zusagen gemacht hast, die erst im neuen Jahr eingelöst werden, teile das den Betroffenen mit, damit niemand über die Feiertage auf etwas wartet. Ein klares Wort verhindert Missverständnisse, die sonst im Jänner Zeit kosten würden.

Schreibe zum Schluss eine kurze Notiz für dich selbst: Womit möchtest du im Jänner beginnen, und was ist heuer gut gelaufen? Lege sie gut sichtbar auf den Schreibtisch. Diese Zeilen erleichtern den Wiedereinstieg und geben dir das Gefühl, dass das Jahr ordentlich abgeschlossen ist. Danach kannst du die Feiertage genießen, ohne dass dir die Arbeit ständig im Hinterkopf herumgeht und die Ruhe stört. Wenn du magst, gönne dir zum Abschluss eine Tasse Tee mit den Kollegen und sprich über das, was heuer gut gelungen ist.